Queen of Sheba

Über uns

Queen of Sheba

Ein Restaurant für äthiopische und eritreische Küche in Frankfurt am Main.

Der Name

Woher der Name kommt

Die Königin von Saba - Makeda - gehört zu den ältesten Gestalten, die Äthiopien mit der Welt jenseits des Roten Meeres verbinden. Ihre Geschichte wird in Äthiopien, in Eritrea, im Jemen und in drei Weltreligionen erzählt, jeweils etwas anders.

Was allen Fassungen gemeinsam ist: eine Reise, ein Empfang, ein Austausch von Gaben. Ein guter Name für ein Haus, in dem Gäste bewirtet werden.

Unsere Geschichte

Wie dieses Restaurant entstanden ist

Ein Restaurant beginnt selten mit einem Businessplan. Meistens beginnt es mit einer Küche, in der zu viele Menschen stehen, und mit dem Gefühl, dass das, was dort entsteht, nicht in dieser Küche bleiben sollte.

Queen of Sheba ist aus dem Wunsch entstanden, die äthiopische und eritreische Art zu essen nach Frankfurt zu bringen - nicht als Kuriosum, sondern so, wie sie zu Hause auf den Tisch kommt: eine große Platte, Injera statt Besteck, und so viel Zeit, wie das Essen eben braucht.

Wir kochen nichts, was sich abkürzen ließe. Die Zwiebeln köcheln, bis sie süß sind. Das Berbere wird nicht gekauft, sondern angesetzt. Und wer bei uns sitzt, bekommt keinen eigenen Teller - sondern einen Platz an einer Platte, an der alle zugreifen.

Nahaufnahme eines handgeflochtenen Mesob-Korbtisches

Herkunft

Der Mesob steht in der Mitte

Bei uns wird nicht aufgeteilt, sondern zusammengelegt. Der Mesob - der geflochtene Korbtisch - trägt eine große Injera, und darauf kommt alles, was die Küche an diesem Tag zu sagen hat.

Wer davon isst, isst mit allen anderen vom selben Fladen. Das ist keine Folklore. Es ist einfach die Art, wie zu Hause gegessen wird.

Das Erlebnis entdecken
Ein Mesob-Korbtisch, darauf eine Injera mit Wot

Küchenphilosophie

Was wir nicht abkürzen

Berbere ist keine einzelne Zutat, sondern eine Mischung - Chili, Bockshornklee, Koriander, Ingwer, Kardamom, Nelke und mehr. Sie bestimmt den Charakter der meisten Wots.

Doro Wot beginnt mit Zwiebeln. Sehr vielen Zwiebeln, ohne Fett angeschwitzt, bis sie zerfallen. Erst dann kommt alles Weitere hinzu. Das dauert Stunden und lässt sich nicht abkürzen, ohne dass man es schmeckt.

Injera braucht Zeit zum Gären. Kitfo wird gehackt, nicht gewolft. Nitir Kibbeh wird angesetzt, nicht gekauft.

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